Einrichtungen des Albert-Schweitzer-Familienwerks Bayern

Wir geben Kindern ein Zuhause

  • Im idyllisch gelegenen Albert-Schweitzer-Sternstundenhaus in Rückersdorf, nahe Nürnberg, leben neun Kinder und Jugendliche zusammen mit ihrer Hausmutter unter einem Dach. Auf dem Gelände gibt es jede Menge Platz zum Spielen und Toben. Eine Obstbaumwiese und der nahe gelegene Wald sind ein richtiger Abenteuerspielplatz!
  • In Pinswang bei Rosenheim gibt es gleich zwei heilpädagogische, vollstationäre Einrichtungen des Albert-Schweitzer-Familienwerk Bayern e.V. Das Albert-Schweitzer-Kinderhaus Kerb, in dem sieben Kinder ein Zuhause finden, und das Albert-Schweitzer-Kinderhaus Rosenhof, in dem neun Kinder wohnen. Mitten in der Natur und trotzdem mit guter Anbindung an die umliegenden Ortschaften können sich die Kinder, Jugendlichen und Hauseltern hier heimisch fühlen.
  • Im Albert-Schweitzer-Kinderhaus Pegnitztal, einer schön gelegenen, renovierten Villa aus dem Jahr 1906, wohnen sechs Kinder mit einem Hauselternpaar zusammen. Viele Tiere bereichern das tägliche Leben. Das große Außengelände mit einem schönen Mischwald bietet ihnen viele Möglichkeiten für Spiel und Sport.
Sternstundenhaus

Ludwigshöhe 3, 90607 Rückersdorf
Tel.: 0911 95339888

Kinderhaus Kerb

Pinswang 17, 83115 Neubeuern
Tel.: 08032 988460

Kinderhaus Rosenhof

Pinswang 17, 83115 Neubeuern
Tel.: 08032 9898470

Kinderhaus Pegnitztal

Raitenberg 15, 91235 Velden
Tel.: 09152 928100

Kindergärten & Krippen

 

Wir betreiben Kindertagesstätten mit interessanten, unterschiedlichen Profilen:

  • Waldkindergärten werden in Bad Tölz/Wackersberg, Penzberg und seit 1.5.2015 auch in Lenggries angeboten. Jeweils 18 bis 20 Kinder werden hier vorwiegend im Freien betreut, lernen in und mit der Natur zu leben und zurecht zu kommen. Die Gegebenheiten im Wald und auf dem Feld sind die besten Spielplätze für Kinder. Sie finden durch die Betreuung in der ruhigen, anregenden Atmosphäre des Waldes alles, was sie brauchen, und kommen hervorragend vorbereitet in der Schule an.
  • In unserem Kindergarten „Die Maxfeld-Minis“ in Nürnberg werden 50 Kinder in zwei altersgemischten Gruppen betreut. Die Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit sind die Erziehung zur Selbstständigkeit, Sprachförderung, Natur- und Umweltbegegnungen, Bewegungserziehung nach E. Hengstenberg, Musikerziehung, Förderung des Sozialverhaltens und die Stärkung von Basiskompetenzen.
  • Die Albert-Schweitzer-Kinderkrippe in Wolfratshausen entstand auf Initiative der Firma EagleBurgmann und in Kooperation mit der Stadt Wolfratshausen. Hier steht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ganz oben. Die lange Betreuungszeit von 7:30 Uhr bis 17:00 Uhr ermöglicht den Familien hohe Flexibilität im Berufsleben. Die Orientierung an den pädagogischen Grundsätzen von Dr. Emmi Pikler und Maria Montessori sorgt für eine achtsame und kleinkindgemäße Betreuung.
  • Für die Sternschnuppenkrippe in Rückersdorf wurde eine alleinstehende Villa extra für die Bedürfnisse von kleinsten Kindern herge­richtet und aus­gestattet. Hier finden sich ideale Bedingungen für eine natur- und erlebnisorientierte Kinderkrippe. Das weitläufige Gelände lädt zu Wald­erkundungen und Spielen mit und in der Natur ein. Auch Gärtnern und Obst­anbau mit den Kindern sind möglich. Anregungen für Spiel und Bewegung, aber auch Gelegenheit zum Kuscheln und Ruhen sind vorhanden.

In allen diesen Einrichtungen können auch Integrationskinder aufgenommen werden.

Kindergarten „Die Maxfeld-Minis“

Berckhauserstraße 20A, 90409 Nürnberg
Tel.: 0911 355939

Kindergarten „Sternschnuppenkrippe Rückersdorf“

Ludwigshöhe 2, 90607 Rückersdorf
Tel.: 0911 5404955

Kinderkrippe Wolfratshausen

Auf der Haid 7, 82555 Wolfratshausen
Tel.: 08171 4288980

Waldkindergarten Lenggries Auenland

Burger 27, 83646 Wackersberg
Tel.: 0170 2705177

Waldkindergarten Bad Tölz und Wackersberg

Bürg 118, 83646 Wackersberg
Tel.: 0175 5449343

Waldkindergarten Penzberg

Vordermeir 3, 82377 Penzberg
Tel.: 0175 5494337

Angebote an offenen und gebundenen Ganztagsschulen

Schulsozialarbeit

Das Albert-Schweitzer-Familienwerk bietet im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, Starnberg und Aschaffenburg Schulsozialarbeit an. Schulsozialarbeit verstehen wir als Förderung und Unter­stützung von Kindern und Jugendlichen, deren Eltern und der Lehrerschaft im Lebensraum Schule.

In Kooperation mit der Schule wird die indi­viduelle und soziale Entwicklung der Schüler angeregt. Durch situ­ations­orientierte und interessensbezogene Angebote der Fachkräfte können die Schüler neue Fähigkeiten entfalten und darüber wertvolle  Anerkennung erfahren.
Lehrkräfte werden durch Schulsozialarbeit in ihrer pädagogischen Arbeit unterstützt. Der Einsatz von Sozialpädagogen, beispielsweise zur Lösung von konflikthaften Situationen in einer Klasse, entlastet die Lehrerschaft und ermöglicht es ihnen, sich auf ihre Kernaufgabe zu konzentrieren.
Eltern können sich bei Erziehungs- und Wertefragen im Rahmen von Beratungsgesprächen und Veranstaltungen Hilfe holen. Schulsozialarbeit wird für alle Schüler auf allen Stufen der Schulen präventiv tätig, sie berät und unterstützt dabei konkret gefährdete Kinder und Jugendliche und deren Umfeld.
Insgesamt trägt Schulsozialarbeit durch die Unterstützung bei der Bewältigung von Problemen und Krisensituationen dazu bei, positive Lebens­bedingungen zu schaffen und das soziale Klima an der Schule zu fördern.

Verschiedene Bereuungsformen an Schulen

Im Rahmen der ganztägigen Betreu­ung an Schulen des Freistaates Bayern bietet das Albert-Schweitzer-Familienwerk in den Landkreisen Aschaffenburg, Starnberg und Bad Tölz-Wolfratshausen folgende Betreuungsformen an: Offene Ganztagsschule, Verlängerte Mittags­betreuung sowie Gebundene Ganztagsschule.

Die Betreuungsform der Offenen Ganztagsschule für Schüler/innen ab der 5. Klasse ist der größte Bereich der Arbeit an den Schulen. Eckpunkte des Konzeptes sind die Einnahme eines warmen Mittagessens, die sinnvolle und altersadäquate Betreu­ung der Schüler und die Förderung des Lern­verhaltens. Die Erledigung der Hausaufgaben, bei denen die Schüler von älteren Mit­schülern unterstützt werden können, entlastet die Eltern-Kind Beziehung enorm.

Der notwendige Ausgleich zum Lernalltag geschieht durch Angebote im Bereich Spiele, beispielsweise Schach oder Brettspiele, Sport­angebote wie Ballsportarten oder Klettern und kreativen Ausdrucksmöglichkeiten im künstlerischen Be­reich.

Analog zur Offenen Ganztagsschule gibt es das Angebot der Verlängerten Mittagsbetreuung, das sich an Grund­schüler richtet und konzeptionell nahe­zu identisch auf­gebaut ist.
Ein weiteres Tätigkeitsfeld ist die Betreu­ung von SchülerInnen in den Gebundenen Ganztagsklassen der Ganztagsschulen. Unsere PädagogInnen unterstützen die Lehrkräfte bei der Betreuung der Schüler während der Mittagszeit. Sie begleiten die Schülerinnen zum Mittagessen und sorgen im Anschluss für eine adäquate Freizeitbeschäftigung bis zur Fortführung des Unterrichts.

An folgenden Schulen wirkt das Albert-Schweitzer-Familienwerk Bayern e.V. bei der Schulbetreuung mit:

Ambulante Hilfen

Einzelbetreutes Wohnen und Flexible Hilfen

Im Raum Aschaffenburg bieten wir Einzelbetreutes Wohnen sowie Flexible Familienhilfen an.

Das Einzelbetreute Wohnen hat seine gesetzlichen Grundlagen in § 27 in Verbindung mit § 34 und § 35a sowie in § 41 des SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz). Betreutes Wohnen ist ein Angebot der Unterstützung des jungen Menschen bei der Verselbstständigung. Es zeichnet sich durch einen individuellen und persönlichen Charakter aus, der durch diese flexible Einzelbetreuung im Lebensumfeld des Jugendlichen oder jungen Erwachsenen entsteht.  In der Intensität der Betreuung richten wir uns nach dem Bedarf des Betreuten sowie nach Alter und Selbstständigkeitsgrad. Die erforderlichen Betreuungsstunden werden anhand des Betreuungsbedarfes im Hilfeplanverfahren ermittelt.
Die detaillierte Konzeption können Sie hier einsehen (pdf 200kb) und hier bestellen.

Die Flexiblen Hilfen sind ein Angebot für Kinder, Jugendliche und Familien, die in der Regel vorübergehend eine ambulante und professionelle Unterstützung brauchen. Diese gehen von Erziehungsbeistandschaften, Sozialpädagogischer Familienhilfe und Betreuungsweisungen bis hin zu Kriseninterventionen. Die Zielrichtung der flexiblen Hilfen geht immer dahin, den Klienten zu befähigen, mit seinem Leben im Sinne der Gesellschaft und in seinem individuellen Sinne besser zurechtzukommen. In den meisten Fällen stehen Hilfen in konkreten Alltagssituationen wie z.B. das Schaffen von Regelmäßigkeit, Ordnung und Struktur oder die Anleitung in Erziehungssituationen im Vordergrund. In manchen Fällen geht es aber auch darum, dem Hilfesuchenden eher mit therapeutischer Beratung zur Verfügung zu stehen.
Die detaillierte Konzeption können Sie hier einsehen (pdf 200kb) und hier bestellen.

Intensive sozialpädagogische Einzelmaßnahmen

Auf der Ostseeinsel Ruden finden Intensive Sozialpädagogische Einzelmaßnahmen (ISE) und Clearing Maßnahmen für Kinder und Jugendliche statt. In einer Eins-zu-eins-Betreuung werden intensive Kontaktmöglichkeiten geschaffen und bietet sich besonders für Jugendliche ab 14 Jahren an, die sich in ihrer bisherigen Umgebung (Familie, Gruppe, Heim) nicht mehr zurechtfinden und eine Orientierungsphase brauchen.

Erziehungsstellen

Professionelle heilpädagogische Erziehungsstellen sind ein Angebot erzieherischer Hilfen im Rahmen einer familiären Erziehungssituation für besonders entwicklungsbeeinträchtigte Kinder und Jugendliche. Die Unterbringung der Kinder und Jugendlichen erfolgt im Rahmen folgender gesetzlicher Grundlagen: § 27 KJHG in Verbindung mit § 34 KJHG, § 41 KJHG, § 35 a KJHG. Erziehungsstellen gelten als Heimaußenstellen.

Hier werden maximal 2 Kinder oder Jugendliche aufgenommen, was die Grundlage für ein Höchstmaß an Kontinuität und Überschaubarkeit bietet. Neben dem persönlichen Engagement sorgen die hohe Fachlichkeit der qualifizierten Mitarbeiter/innen und die Unterstützung durch den psychologischen Fachdienst sowie regelmäßige Supervision für einen Rahmen, der den Anforderungen an moderne stationäre erzieherische Hilfen gerecht wird.

Sie bieten insbesondere Kindern und Jugendlichen mit Bindungsproblemen durch die Einbindung in eine Familie positive Erfahrungsmöglichkeiten. Die Kinder wachsen sozusagen bei Profi-Eltern auf und erleben so Zusammenhalt, Wärme und Geborgenheit im Rahmen einer hohen Professionalität. Der Partner geht ganz normal einer Tätigkeit außerhalb der Familie nach.

Wir sind Mitglied im Netzwerk Erziehungsstellen Bayern, das sich seit seiner Gründung 1996 zu einem Verbund entwickelt hat, der sich intensiv der fachlichen Weiterentwicklung der Theorie und Praxis von Erziehungsstellen verpflichtet fühlt. Zu diesem Netzwerk haben sich mehr als zehn Träger (Stand 2011) von Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen zusammengeschlossen.

Detaillierte Informationen und unser Konzept finden Sie hier.